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Jan Mensen – Nordbau: Innen

 

Hinter dem hochschulinternen Begriff „Nordbau“ steht der Neubau einer der beiden Vorgängerinstitutionen der Kunsthochschule Kassel. Aus meiner Beschäftigung mit der Historie und den Konzepten, die hinter dem Gebäude und seiner prägnanten Innenarchitektur stehen, entstand eine Publikation, die eine assoziative Auseinandersetzung mit den Hintergründen, der zeitgeschichtlichen Einordnung und Gegenwart des Nordbaus möglich machen soll.

Das Heft ist gegliedert durch jeweils unterschiedliche, aber miteinander verknüpften Doppelseiten.

 

Auf einer Seite wird linear die 12-jährige Planung und Entstehung des Gebäudes

(1957–1969) beschrieben. Es liegt ein besonderer Fokus auf die Konzepte

von modularen Bauelementen und Ausstattung, die der Architekt und Professor Paulfriedrich Posenenske für das Innenleben „seiner Schule“ vorsah. Die erhalten gebliebenen Elemente prägen in ihrem heutigen Zustand das Bild des Nordbaus.

 

Zu diesem Text sind, auf den jeweils gegenüberliegenden Seite zu passenden Stichpunkten frei gegenübergestellte Ereignisse aus der Architektur-, Design- und Zeitgeschichte, aus der Biographie des Architekten, sowie Kommentare von Einzelpersonen, wie u.a. aktuell Studierende und Besucher*innen.

 

Das Heft ist für den Riso-Druck angelegt und kann somit einfach und schnell innerhalb der Kunsthochschule reproduziert werden.

 

Die für das Heft entwickelte Schrift „Nordbau“ ist abgeleitet von den architektonischen Zeichnungen des in Quadraten unterteilen Gebäudekomplexen sowie von den Konstruktionsplänen der Arbeitsräume und Emporen. Ebenso ist sie angelehnt an Schrift-Systeme mit wenigen, variablen Bestandteilen, die in den 20er Jahren am Bauhaus entwickelt wurden, in dessen Tradition  sich wiederum P. Posenenske sah.

 

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Heft:  „Nordbau: Innen“

Klammerheftung, Risographie, 24 Seiten

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Schrift: „Nordbau“, Monospace

Gabriele Franziska Götz